Frankreich-Schwerpunkt

Projekte


Der Frankreich-Schwerpunkt des IZKT kann auf Basis eines Kooperationsvertrages mit der DVA-Stiftung wissenschaftliche Projekte fördern (vgl. Förderung). Dadurch werden außergewöhnliche Forschungs- und Begegnungsmöglichkeiten auf dem Feld des deutsch-französischen Austausches in den Geisteswissenschaften eröffnet.


Gemeinsam die Zukunft bauen

Modernstes Computer-Design im Dienste eines deutsch-französischen Projekts:

Im Rahmen des Projekts „La Tour de l’Architecte“ entwarfen und bauten Studierende und Lehrende aus Stuttgart und Frankreich gemeinsam eine Konstruktion, die einen aus dem 5 Jahrhundert stammenden Turm erhalten und schützen soll. Der Turm, der von Leonardo da Vinci entworfen wurde, konnte so mit einer unter Verwendung allerneuste Verfahren entwickelten Konstruktion ausgestattet werden. Zugleich bot das Projekt die Möglichkeit einer intensiven Begegnung zwischen jungen Deutschen und Franzosen, die sich bei der Arbeit kennenlernen und über ihre Erfahrungen und Perspektiven austauschen konnten.

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„Krieg erzählen / Raconter la guerre“

Am 7. und 8. Juni 2013 widmete sich die interdisziplinäre Tagung unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Wolfram Pyta den Darstellungsverfahren in Historiographie und Literatur nach den Kriegen von 1870/71 und 1914/18.

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Wolfram Pyta, Jörg Lehmann, Helmuth Kiesel (von links nach rechts) 

Das Spektrum der in den Vorträgen und Diskussionen behandelten Themen reichte von eher allgemeineren methodischen Überlegungen bis zu Einzelfallstudien. Im Zentrum der Diskussionen stand dabei unter anderem die Frage nach der politischen Funktion der Weltkriegsliteratur in Deutschland und Frankreich 1918 bis 1933/40. Es wurde deutlich, dass vor allem die Methode des Vergleichs – sowohl zwischen verschiedenen Nachkriegsperioden als auch zwischen Ländern – ein wichtiger methodischer Zugang bleibt, der es erlaubt, Besonderheiten besser zu verstehen und Gemeinsamkeiten zu erkennen.

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Séminaire TRI-Color

Ein tunesisch-deutsch-französisches Blockseminar zum Thema „Brüderlichkeit - ein politischer Wert?“

Die französische Trikolore gilt als Symbol der „exception française“: Die Idee der Republik verspricht nicht nur Rechtsgleichheit der Bürger und Entfaltungsfreiheit für jeden Einzelnen, sondern auch ein Band der Solidarität – „Brüderlichkeit“. Aber ist dieser so traditions- und konnotationsreiche Wert überhaupt angemessen, oder überfordert er die Bürger unter Bedingungen des weltanschaulichen Pluralismus?

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Teilnehmende des Blockseminars

Um diese Ideengeschichte der Brüderlichkeit, seine literarische und künstlerische Inszenierung aber auch ihre juristische Umsetzung in Solidarsystemen und Verfassungsformeln in einem trinationalen Vergleich zu diskutieren, versammelte das IZKT im Frühling 2013 Studierende und Lehrende aus Tunesien, Frankreich und Stuttgart zu einem Blockseminar. Die Studierenden aus verschiedenen frankophonen Studiengängen der Universität Stuttgart hatten so die Möglichkeit, über drei Tage mit Gästen zu diskutieren und von den jungen Forschern aus Tunesien etwas über die dortigen Erfahrungen mit einer friedlichen Revolution zu erfahren.

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Neu

Podcast: Claus Leggewie: Kulturwissenschaftliche Zeitdiagnose in ‚postfaktischen‘ Zeiten

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Soeben erschienen: Zukunft der Mobilitätskultur

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Soeben erschienen: Arbeit - Netz - Identität

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Nächste Termine
Mi, 18. Oktober 2017 19:00

Reihe "Die Wucht der Worte" | Heiko Girnth: Die Macht des Wortes. Semantische Kämpfe in der Politik

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Di, 24. Oktober 2017 12:30 - Di, 24. Oktober 2017 15:00

Markt der Möglichkeiten - Engagieren an der Universität Stuttgart

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