Frankreich-Schwerpunkt
Der Frankreich-Schwerpunkt des IZKT kann auf Basis eines Kooperationsvertrages mit der DVA-Stiftung wissenschaftliche Projekte fördern (vgl. Förderung). Die Förderung eröffnet außergewöhnliche Forschungs- und Begegnungsmöglichkeiten auf dem Feld des deutsch-französischen Austausches in den Geisteswissenschaften.
Zu den herausragenden Projekten der letzten Jahre gehörten die Tagung „Burgfriede“ und „Union sacrée“ in Deutschland und Frankreich 1914–1918 von Prof. Dr. Wolfram Pyta (29./30. Juni 2007).
Die Tagung behandelte Prozesse der Vergemeinschaftung während des Ersten Weltkriegs. Dabei stand der Austausch zwischen Historikern und Literaturwissenschaftlern über die Deutungen des Frontgeschehens in deutschen und französischen Texten im Zentrum.
Das Foto zeigt Prof. Dr. Jean-Jacques Becker und Prof. Dr. Wolfram Pyta während der Abschlussdiskussion.
Auch Studierende können am Frankreich-Schwerpunkt Projekte beantragen: Astrid Kufer erhielt eine Förderung für die Redaktionssitzungen, die der Arbeit an einem "Wörterbuch der deutsch-französischen Beziehungen" dienten.
Das Wörterbuch wird von jungen Forschern aus Deutschland und Frankreich zusammengestellt und wird in beiden Sprachen erscheinen.
Es soll all jenen als Nachschlagewerk dienen, die im Bereich des deutsch-französischen Austausches arbeiten. Das Erscheinen ist für 2009 geplant.


