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Ringvorlesung "Die Stadt als Medium - Urbanität im Widerstreit"

In den vergangenen Jahren ist der urbane Raum weltweit zur Bühne der politischen Auseinandersetzungen geworden. Das Spektrum der Phänomene reicht vom Freiheitskampf in den Metropolen Nordafrikas über die Forderung nach Beteiligung auf dem Taksim-­Platz bis zu den auch in Deutschland praktizierten Versuchen, den öffentlichen Raum gegen seine Ökonomisierung zu verteidigen und auf verschiedene Weise neu zu erschließen. Zugleich steigt die Urbanitätsrate weltweit rasant an. Bis zum Jahr 2050 - so eine Prognose der Vereinten Nationen - werden drei Viertel der Weltbevölkerung in Stadträumen leben; eine gewaltige soziale, ökologische und politische Herausforderung. Planung und Gestaltung des städtischen Raums sind daher umstrittener denn je, Konzepte der Urbanität stehen vor einem epochalen Wandel. Um Urbanität im Widerstreit mit historischer Tiefenschärfe auszuleuchten, bringt die Ringvorlesung philosophische, sozial-­ und kulturwissenschaftliche, städteplanerische und künstlerische Ansätze in einen Dialog. 

Die Vorlesung steht in Zusammenhang mit der Ausstellung Der Ungeduld der Freiheit Gestalt zu geben, die vom 4.10.13 -12.1.14 im Württembergischen Kunstverein zu sehen ist. Ein begleitendes Symposium findet am 5./6.10.13 statt. 

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Weitere Informationen finden Sie unter www.wkv-stuttgart.de.

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