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Stadt und Raum

Bis zu seiner Emeritierung leitete Prof. Klaus Humpert, Städtebauliches Institut an der Fakultät Architektur und Stadtplanung, zahlreiche Forschungsprojekte im Themenfeld Stadt und Raum. Aus übergreifenden Fragestellungen wurden Programme für die Kolloquien "Kunst im öffentlichen Raum" und "Wahr-nehmen" entwickelt, die mit internationaler Beteiligung eine breite Öffentlichkeit erreichten. 
1994 wurde Prof. Dr.-Ing. Werner Durth neuer Leiter des Instituts Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen und Nachfolger von Prof. Humpert im Vorstand des Zentrums. 
Mit seinen von der DFG geförderten Forschungen zur Theorie und Geschichte der Gegenwartsarchitektur, insbesondere zu Modernisierungsprozessen im Städtebau, konnte Werner Durth die von seinem Vorgänger bearbeiteten Themen aufnehmen und unter neuen Aspekten darlegen: in Ausstellungen zu Parallelen und Kontrasten der Stadtplanung im Westen und Osten Deutschlands sowie begleitender Vortragsreihen wurden Einblicke in laufende Forschungsprojekte gegeben. 
1996 erhielt Helmut Bott den Ruf als Professor für Städtebau und Entwerfen an das Städtebau-Institut der Universität Stuttgart, dessen geschäftsführender Direktor er 1998 wurde. Seit 1998 vertritt er die Fakultät Architektur und Stadtplanung im Vorstand des Zentrums. Auf seine Initiative hin wurde gemeinsam mit den Vorstandskollegen des Zentrums und in Zusammenarbeit mit Franz Pesch das internationale Kolloquium "Stadt und Kommunikation im digitalen Zeitalter" mit finanzieller Unterstützung der Alcatel SEL Stiftung an der Universität Stuttgart durchgeführt.  
Die dabei diskutierten Fragestellungen werden in Forschungsvorhaben und Veranstaltungsreihen weitergeführt: Ist die "Stadt" als Ort und Raum von Kommunikationsverdichtungen sowie großer Angebots- und Erlebnisvielfalt in der "Informationsgesellschaft" obsolet geworden? Bewirken die neuen Medien und Netze die Auflösung traditioneller städtischer und räumlich gebundener Formen von Kommunikation und infolgedessen das Ende des europäischen Stadtraums ? Wie bereits in der klassischen Moderne propagiert? Wie lassen sich neue Formen ephemerer Öffentlichkeit und Inszenierungen im öffentlichen Raum charakterisieren und was bedeuten sie für Gestaltung und Nutzung des Stadtraums?
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