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iTextil: inside/out

Den wichtigsten Forschungsbereich des Instituts Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA) bildet die Architekturtheorie, die wir als ein breit angelegtes Wissensgebiet verstehen, mit dem sich die für unsere Kultur so charakteristische wie fatale Kluft zwischen Kunst und Technik, Geistes- und Naturwissenschaften infrage stellen und überbrücken lässt. Gerade in Stuttgart stellen sich Versuche, abstrakte wissenschaftliche Erkenntnisse und unsichtbare Prozesse in der Technik sinnlich anschaulich und architektonische nutzbar zu machen, in eine lange Tradition. Hieran will das IGMA mit dem Thema Textil anknüpfen, das aufgrund seiner interessanten Entwicklungsgeschichte und jüngster technischer Fortschritte in besonderer Weise dazu geeignet scheint, das Interesse vieler unterschiedlicher Wissenschaftler zu wecken.

Nach einer Phase der Theorie, in deren Zentrum neben komplizierten technischen Fragen auch die kulturanthropologische Reflexion nomadischer Kulturen stand, beschäftigen wir uns derzeit mit der Modellierung und künstlerisch-technischen Realisierung eines Raum bildenden Textils, das die architektonische Grenze von Innen und Außen redefinieren und ein neues Kapitel in der modernen Baugeschichte aufschlagen wird. Basierend auf der Vision der durchschreitbaren Wand werden in das Textil unterschiedliche Informationen eingewoben, die der haptischen Qualität der Architektur, aber auch der Interaktion von Mensch und Haus, Hand und Wand, Haut und Stoff ungeahnte Möglichkeiten eröffnen sollen. Wie sich diese auf unseren Alltag auswirken werden, versuchen wir mit Hilfe des Computers zu simulieren und in einer Ausstellungsinstallation zu konkretisieren, die im Spätherbst 2004 gezeigt wird.



Projektleitung:

Gerd de Bruyn
Institut Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA), Universität Stuttgart







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