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Wissenstransferprojekt: Vom Transit-Raum zum Lebensort. Nachhaltige Quartiersentwicklung im Hospitalviertel. Energie - Mobilität - Lebensqualität

Gestartet wird mit einem Modellversuch auf der Ebene der Quartiersentwicklung. Das SQ-Projekt "Vom Transit-Raum zum Lebensort. Nachhaltige Quartiersentwicklung im Hospitalviertel. Energie - Mobilität - Lebensqualität" untersucht, wie sich in einem Stuttgarter Stadtquartier mit besonderen sozialen, städtebaulichen und infrastrukturellen Herausforderungen die Lebensqualität seiner BewohnerInnen verbessern lässt. In einem partizipativen Prozess entwickelt es hierfür Strategien, die durch ein Realexperiment validiert werden. Dabei sollen beispielhaft Gelingensbedingungen transdisziplinärer studentischer Projekte herausgearbeitet und zu einem Leitfaden verdichtet werden. Auf Basis dieses Leitfadens wird ein offener, flexibel angelegter "Werkzeugkasten" für andere Projekte, insbesondere die an der Universität im Aufbau befindlichen neuen Lehrformate der "Stuttgarter Change Labs" zur Verfügung gestellt.

Ziel ist es, Methoden und Formate zu entwickeln, fakultätsübergreifende Kooperationen zwischen WissenschaftlerInnen, Studierenden und der Zivilgesellschaft in Forschung, Lehre und Wissenstransfer zu intensivieren.





Vom Transit-Raum zum Lebensort. 
Nachhaltige Quartiersentwicklung im Hospitalviertel. Energie - Mobilität - Lebensqualität



Das Hospitalviertel, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität Stuttgart gelegen, steht vor großen Herausforderungen: Trotz seiner zentralen Lage in der verdichteten Stuttgarter City ist es als Stadtteil "abgehängt", 5.000 Beschäftigte fahren täglich zur Arbeit ins Quartier, aber nur rund 1.000 Bewohner leben hier; das Viertel ist ein Transit-Raum. Das schlägt sich in der räumlichen Struktur, den Nutzungsformen und den Verkehrsverhältnissen mit entsprechenden Folgen nieder. Aufgrund der jüngst erfolgten Sanierungen steht das Quartier vor einem starken sozialen Wandel. 

Inwiefern kann eine technologische Innovation, z.B. regenerative Stromproduktion vor Ort, eine neue identifikatorische Kraft in einem Stadtquartier mit einer solchen besonderen Siedlungs- und Sozialstruktur entfalten? Das interdisziplinäre Projekt an der Schnittstelle von Urbanistik, Energieforschung, Sozialwissenschaft und Nach­haltigkeitsforschung greift Bedarfe aus der Quartiersentwicklung und einer nachhaltigen Energieversorgung auf. Gemeinsam mit den Einwohner*innen, bürgerschaftlichen Initiativen und institutionalisierten Akteur*innen werden interdisziplinär zusammengesetzte Teams Lösungsansätze zur Gestaltung eines lebendigen, attraktiven und zukunftsfähigen Quartiers erarbeiten. 

Im neuartigen Format des Realexperiments werden die Studierenden ein Semester lang forschen und Ideen entwickeln - das überzeugendste Konzept wird im Hospitalviertel umgesetzt. Die Ergebnisse werden auf dem Quartiersfest am 12. Juli präsentiert. 

Einführungstermin: 10.04.2018  I 10.00 Uhr  
IZKT, Uni Stadtmitte
Geschwister-Scholl-Str. 24, Raum 2.382

Erste Ergebnisse werden auf dem Hospitalhof Quartiersfest am 12.07.2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Informationen und Anmeldung:
elke.uhl@izkt.uni-stuttgart.de

Das Projekt ist eine Kooperation des IZKT mit dem Verein "Forum Hospitalviertel e.V.", dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), dem Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) und den Change Labs der Universität Stuttgart.

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