Publikationen
Band 19: NS-Architektur: Macht und Symbolpolitik
Tilman Harlander, Wolfram Pyta (Hrsg.), Berlin 2010
In der Selbstdarstellung des NS-Regimes spielten Architektur und Städtebau eine Schlüsselrolle – ihre Macht- und Symbolpolitik war entsprechend bedeutsam. Architektur galt als jenes „Wort aus Stein“, durch das der „Führer“ zu seinem Volk sprach. Doch das NS-Baugeschehen erschöpfte sich keineswegs in der anfänglich dominierenden Blut-und-Boden-Architektur und neoklassizistischen Staats- und Repräsentationsbauten. Forschungsarbeiten haben bereits seit den 1980er Jahren die Aufmerksamkeit auf die große Bedeutung funktionalistischer, zum Teil „moderner“ Planungskonzepte und Zweckarchitekturen gelenkt.
Der Band versammelt die jüngsten Arbeiten, die auf der Basis von neu erschlossenen Archivbeständen und Nach-lässen wichtige Forschungslücken schließen. Beiträge: Jörg Blasius, Harald Bodenschatz, Detlef Briesen, Werner Durth, Michael Flagmeyer, Emanuel Hübner, Karl R. Kegler, Arne Keilmann, Roland May, Roland Müller, Christoph Raichle, Dietrich Schmidt, Jo Sollich, Wendelin Strubelt, Wolfgang Voigt. Einführung: Tilman Harlander, Wolfram Pyta.
Diese Veröffentlichung kann beim IZKT bestellt werden (Preis: 29,90 Euro). Kontakt: info@izkt.uni-stuttgart.de.
Rezensionen:


