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Do, 08. Februar 2007 20:00
Michel Foucault /s. Bild/ hat bekanntlich die Philosophie Hegels und damit die Dialektik zurückgewiesen. Doch an wen lehnte sich seine alternative Philosophie der Geschichte und der Machtanalytik an? An Nietzsche, zweifellos, aber Foucault las Nietzsche zu einem guten Stück von Darwin her: Darwin fungiert in Foucaults Denken als die stärkste Absicherung gegen die Fallstricke der Dialektik. Was das heißt, bleibt zu diskutieren.
Philipp Sarasin (Zürich): Foucault mit Darwin
Stadtbücherei Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 2
Michel Foucault /s. Bild/ hat bekanntlich die Philosophie Hegels und damit die Dialektik zurückgewiesen. Doch an wen lehnte sich seine alternative Philosophie der Geschichte und der Machtanalytik an? An Nietzsche, zweifellos, aber Foucault las Nietzsche zu einem guten Stück von Darwin her: Darwin fungiert in Foucaults Denken als die stärkste Absicherung gegen die Fallstricke der Dialektik. Was das heißt, bleibt zu diskutieren. Philipp Sarasin ist Professor für Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Zürich. Er forscht und lehrt zugleich an der ETH Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Körpergeschichte, Geschichte der Sexualität, Biopolitik und Theorie und Methodik der Geschichtswissenschaften.
Vortrag in der Reihe "Kulturtheorien" in Kooperation mit der Breuninger-Stiftung Stuttgart.


