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Lesung und Gespräch Interkulturelle Dialoge II: Hans Christoph Buch und Patrick Deville über Afrika
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4
In einer Lesung mit Gespräch werden die Schriftsteller Patrick Deville (Bild) und Hans Christoph Buch der Frage nach der deutschen bzw. französischen literarischen Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit und dem gegenwärtigen Afrika nachgehen.
Patrick Deville schreibt seit 1987 Romane, darunter Pura Vida
(dt. erschienen 2007); er leitet in Saint Nazaire das Maison des Écrivains Etrangers et des Traducteurs. In seinem Roman Equatoria (Paris, Seuil, 2009) verschränkt er Reisebericht, Entdeckerbiographie(n), Dokumentation und Politisches.
Hans Christoph Buch verfasst sowohl Romane wie auch Reportagen über Afrika, welches neben Lateinamerika einen Schwerpunkt seines umfangreichen Werks bildet. Für „Die ZEIT“ war er mehrfach als Reporter in Ruanda, Burundi und im Kongo. Seine Reportagen von den afrikanischen Krisenherden hat er in Essaysammlungen veröffentlicht (Blut im Schuh, 2001; Black Box Afrika, 2006).
Sie beeinflussen auch seine Romane, wie z. B. Kain und Abel in Afrika (2001), in
dem Buch seine Erfahrungen als Reporter einbringt und einen gegenwärtigen
Du-Erzähler dem historischen Ich-Erzähler, dem Ruanda-Forscher Richard
Kandt gegenüberstellt.
Informationen: Françoise Joly
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.


