Veranstaltungen


Fr, 12. Februar 2010 - So, 14. Februar 2010

Tagung: Die Macht der Menge

Eine nichtliberale Begründung von Demokratie Rezeptionslinien der politischen Philosophie Spinozas in Frankreich und Deutschlan

Die liberale Begründung der Demokratie beruft sich in der Regel auf das Vertragsmodell, dessen epochale Formulierung von Thomas Hobbes geliefert wurde: Der Einzelne geht hier dem Gemeinwesen voraus und fügt sich aus nutzenmaximierendem Kalkül in die politische Gemeinschaft. Mit seinem Begriff der „multitudo“ versucht dagegen Spinoza in expliziter Kritik an Hobbes eine nichtliberale Begründung der Demokratie.

In Frankreich war Spinoza eine wichtige Quelle des politischen Denkens bis in die Gegenwart, während in Deutschland Spinoza vor allem als historisches Phänomen rezipiert wurde.

Eine deutsch-französische Tagung wird unter Leitung von Prof. Dr. Weingarten diese Rezeptionslinien rekonstruieren und in einem deutsch-französischen Dialog nach der Aktualität der politischen Philosophie Spinozas fragen.

Informationen erhalten Sie auch direkt bei Herrn Prof. Dr. Weingarten: 
michael.weingarten@philo.uni-stuttgart.de

Die Tagung wird von der DVA-Stiftung gefördert.




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