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Mi, 20. Juni 2007 19:30

Emmanuel Bury (Versailles/ Cambridge): Sociétés savantes de 1650 à 1750. Continuités et ruptures

Stadtbücherei Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 2

Lange schon werden in der Forschung Zweifel formuliert, ob die traditionelle Epochengliederung von "siècle classique" und "lumières" aufrecht erhalten bleiben kann. Es hat sich nämlich immer mehr gezeigt, wie sehr die "philosophes" des 18. Jahrhunderts gerade aus der Tradition der Denkvorgaben des "siècle classique", des Rationalismus von Descartes wie der Ästhetik des 17. Jahrhunderts operieren. Zudem schließt der von Voltaire erfundene Epochenbegriff des "siècle classique" das 17. Jahrhundert nur in einer polemischen und rhetorischen Weise vom 18. Jahrhundert ab, dass wenigstens in politischer und kultureller Hinsicht im Vergleich zum "siècle de Louis le Grand" als Zeit des Niedergangs dargestellt wird.

Am Beispiel der Entwicklung der Akademien spürte Emmanuel Bury den Kontinuitäten wie den Brüchen zwischen beiden Jahrhnderten nach.

Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzungshilfe
In der Reihe der Werner-Krauss-Vorlesungen 


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