Über uns
Perspektiven des urbanen Raums
Internationales Symposium
28. - 29. November 2002
Universität Stuttgart
- Öffentlicher Raum
- Videoüberwachung und elektronische Spuren
- Urbanität statt New Urbanism?
- Vom geordneten Stadtraum zum organisierten Chaos?
Die wachsende elektronische Vernetzung und die Einzelhandelskrise in den Kernstädten scheinen dem klassischen, öffentlichen Raum seine Funktion als Ort der Kommunikation zu entziehen. E-commerce, online banking und öffentliche Einrichtungen im Netz wirken auf die Entleerung der Strassen, Plätze und öffentlichen Einrichtungen hin. Malls bilden aus der städtischen Öffentlichkeit herausgeschnittene Pseudo-Öffentlichkeiten. Diese Ausgrenzung räumlicher Teilbereiche der Stadt aus der allgemeinen Zugangsberechtigung droht sich in Projekten, die sich am „New Urbanism“ orientieren, auch in Europa auf Wohnquartiere auszuweiten. Andererseits nehmen die „Auftritte“ im öffentlichen Raum, nehmen Theatralisierung und szenespezifische Kostümierung in der Öffentlichkeit zu. Der öffentliche Raum gewinnt als Bühne zur Selbst- und Gruppendarstellung an Bedeutung. Gleichzeitig scheint sich die mit der Durchsetzung der bürgerlichen Gesellschaft entstandene Polarität von Öffentlichkeit und Privatheit aufzulösen. Müssen wir Begriffe wie Öffentlichkeit, Privatheit und Stadtraum neu definieren oder gar ersetzen?
Helmut Bott
Teilnehmer:
- Harald Bodenschatz (Berlin)
- Helmut Bott (Stuttgart)
- Werner Durth (Darmstadt)
- Jan Gehl (Kopenhagen)
- Tilman Harlander (Stuttgart)
- Maria Elaine Kohlsdorf (Brasilia)
- Seog-Jeong Lee (Seoul)
- Antero Markelin (Stuttgart)
- Eckhart Ribbeck (Stuttgart)
- Hideyuki Sakamoto (Kanazawa)
- Jochem Schneider (Stuttgart)
- Elizabeth Sikiaridi (Amsterdam)
- Michael Trieb (Stuttgart)
- Morio Uzuki (Tokyo)
- Paola Viganò (Venedig)
- Uwe-Jens Walther (Berlin)
in Kooperation mit:
Städtebau Institut, Institut für Wohnen und Entwerfen


