Über uns
"...Just in time... - ...lost in space?..."
Kolloquium
12. Februar 1999
Universität Stuttgart
- Rekurs und Historizität
- Werte, Leitbegriffe, Konventionen
- Das Potential der Leere
Im Winter 1998/99 jährte sich die Gründung des IGMA zum dreißigsten Mal. Dies war Anlass, Ziele und Inhalte der Arbeit in Lehre und Forschung zu reflektieren, Anlass vor allem aber auch zur erneuten Positionsbestimmung zum Verständnis von Grundlagen moderner Architektur.
"Das Denken am Tun und das Tun am Denken": Die Verschränkung der beiden, vermeintlich getrennten Sphären, die in diesem Leitsatz deutlich werden, steht seit der Gründung des Instituts im Mittelpunkt von Lehre und Forschung. Der Stellenwert des immateriellen Reflektierens über Raum in seinem Verhältnis zu dem sich materialisierenden Bauen von Raum war daher auch das Thema des Symposiums. Wir haben den Anlass genutzt, um die aktuelle Architekturproduktion in einen konzeptionellen Diskurs einzubinden. In einer Art Momentaufnahme wurden Aspekte einer europäischen Debatte über Architekturtheorie und -kritik aufgegriffen.
In drei Gesprächsrunden mit internationaler Besetzung wurden unter den Themenschwerpunkten "Rekurs und Historizität", "Werte, Leitbegriffe, Konventionen" und "Das Potential der Leere" wechselseitige Beeinflussungen und Bedingtheiten zwischen Produktion und Rezeption, zwischen Theorie und Praxis in Architektur und Städtebau diskutiert. Junge Architekturtheoretiker und -kritiker aus Europa kamen nach Stuttgart, um zum Abschluss des Semesters Einblicke und Ausblicke auf eine internationale Debatte um die Zukunft von Architektur und Städtebau zu geben.
Teilnehmer
- Hans-Jürgen Breuning (Stuttgart)
- Pippo Ciorra (Mailand)
- Xavier Costa (Barcelona)
- Francesco Dal Co (Venedig)
- Andrew Higgott (London)
- Ulrich Pantle (Stuttgart)
- Jochem Schneider (Stuttgart)
- Angelika Schnell (Berlin)
- Roemer van Toorn (Amsterdam)
- Martin Tschanz (Zürich)
in Kooperation mit:
Institut Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen


