Über uns
Positionen 1968-1998
Vortragsreihe
Oktober 1998 - Februar 1999
Universität Stuttgart
Im Winter 1998/99 jährte sich die Gründung des Instituts Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen durch Jürgen Joedicke zum dreißigsten Mal. Die Mitglieder des Instituts sahen darin den Anlass, Ziele und Inhalte in Lehre und Forschung erneut zu reflektieren und den Versuch einer Positionsbestimmung zum Verständnis der Grundlagen moderner Architektur dieser Zeit und heute zu unternehmen.
Die Ausgangsthesen, die die Vorbereitung dieser Reihe im fachlichen Disput bestimmten, haben auch die thematische Struktur der Vortragsreihe bestimmt. Wir hatten danach gefragt:
Müssen die Grundlagen moderner Architektur verstanden werden als
- die sozialen, ökonomischen, kulturellen, ökologischen – mithin politischen – Programme in der Orientierung an den Bedarfen und Bedürfnissen unserer Gesellschaft,
- als der planungsmethodische und planungstheoretische Bedingungsrahmen, den naturwissenschaftlicher und technischer Fortschritt eröffnen,
- oder etwa als die Vision, die Utopie, das Bild einer subjektiv beschriebenen besseren Welt?
Wir hatten diese, unsere Diskussion den Referenten aufgegeben. Sie haben sich darauf eingelassen und Position bezogen.
Teilnehmer:
- Harald Bodenschatz (Berlin)
- Jean Louis Cohen Paris)
- Werner Durth (Stuttgart)
- Carl Fingerhuth (Basel)
- Boris Podrecca (Stuttgart)
- Hardt-Waltherr Hämer (Berlin)
- Tilman Harlander (Stuttgart)
- Christoph Hubig (Stuttgart)
- Rob Krier (Wien)
- Hans Laumanns (Almere)
- Peter Neitzke (Zürich)
- Frei Otto (Stuttgart)
- Jürgen Joedicke (Stuttgart)
- Helmut Richter (Wien)
- Jörg Schlaich (Stuttgart)
- Stefan Behling (Stuttgart, London)
- Wolfgang Schwinge (Stuttgart)
in Kooperation mit:
Institut Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen


