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Stadt und Kommunikation im digitalen Zeitalter
Kolloquium
21. - 23. Oktober 1998
Universität Stuttgart
- Stadt und Kommunikation im Wandel
- Semiotik der Stadt
- Digitaler Urbanismus
- Macht und Partizipation
- Digitalisierung und Stadtstruktur
- Zukunft des öffentlichen Raumes
"Der schnelle Datenaustausch erzeugt und verstärkt die Entlokalisierung der ökonomischen Beziehungen inner- und außerhalb von Unternehmen, er ermöglicht die Steuerung komplexer Strukturen unabhängig vom Standort der einzelnen Firmenteile, Partner und Lieferanten. Waren, Dienstleistungen, Informationen und Unterhaltung können ohne realen (Markt-)Raum, personelle Präsenz und unmittelbare Kommunikation von Individuen angeboten und nachgefragt werden. Vernetzte Computertätigkeit ermöglicht die Aufhebung der räumlichen Bindungen an einen festen Arbeitsplatz.
Die gewohnten Verankerungen in Gruppen und Organisationen lösen sich auf, da virtuelle Angebote die Notwendigkeit persönlicher Kontakte überflüssig machen. Diese Tendenz wird verstärkt durch die Auflösung traditioneller Familienstrukturen; der größte Teil der Kernstadt-Bewohner lebt heute bereits in Single-Haushalten."
Helmut Bott
Teilnehmer:
- Marc Augé (Paris)
- Helmut Böhme (Darmstadt)
- Helmut Bott (Stuttgart)
- Bernhard Debatin (Leipzig)
- Matthias Hahn (Stuttgart)
- Hartmut Häußermann (Berlin)
- Ernst Hubeli, Franca Comalini (Zürich)
- Klaus Humpert (Freiburg)
- Werner Konitzer (Berlin)
- Helmut Krcmar (Stuttgart)
- Mathias Lintl (Leipzig, Halle)
- Geert Lovink (Amsterdam)
- Jeff Malpas (Perth)
- Dieter Mersch (Darmstadt)
- Ursula Paravicini (Hannover)
- Martin Pawley (London)
- Franz Pesch (Stuttgart)
- Ortwin Renn (Stuttgart)
- Eckhart Ribbeck (Stuttgart)
- Marcus Steierwald (Stuttgart)
- Peter Zlonicky (Dortmund)
Veranstalter
Das Kolloquium wurde im Rahmen des Alcatel-Stiftungskollegs durchgeführt vom Zentrum für Kulturwissenschaften und Kulturtheorie, dem Städtebau-Institut und der Abteilung für Technikphilosophie und Wissenschaftstheorie.


