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Ringvorlesung: Wasser – Lebensraum, Sehnsuchtsort, Ressource (SS 2018)

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Seit jeher lebt der Mensch von und mit dem Wasser. Für die Nomaden waren Quellen nicht nur die Knotenpunkte ihrer Wege- netze, sondern Symbole des Lebens, ja phantasieumgarnte Sehnsuchtsorte. Durch die Sesshaftwerdung wurde Wasser jedoch zu einer Ressource, die es zu managen gilt, die genutzt, gehandelt und erobert werden kann. Heute scheint diese enge Beziehung des Menschen zum Wasser in einer Krise. In den Ozeanen schwimmen Inseln aus Plastikmüll, während das Trinkwasser in vielen Regionen zu einem knappen und daher umkämpften Gut wird. Steigende Meeresspiegel und Wasserextreme zeigen die dunkle Seite des Wassers und nötigen zu einer Reflexion über den nachhaltigen Umgang mit einem vielschichtigen, manchmal tückischen, aber immer faszinierenden Element.

Die Ringvorlesung führt Aspekte unseres Umgangs mit Wasser, seiner Deutung wie wissenschaftlichen Erforschung aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten zusammen. Angeboten wird zudem ein  BEGLEITPROGRAMM>> mit exklusiven Exkursionen, für die wir Eintrittskarten verlosen.

Eine Veranstaltung des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart und der Stadtbibliothek Stuttgart. In Kooperation mit dem Lindenmuseum Stuttgart, der Wilhelma. Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart, der SES-Stadtentwässerung Stuttgart, der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V., der Landesinitiative „Unser Neckar“ und dem BMBF-Forschungsprojekt WECHSEL der Universität Stuttgart.



PROGRAMM 

Mo, 25. Juni 2018 19:00

Michael Zeheter: Mit oder ohne? Mineralwasser als Konsumgut

Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1

Mineralwasser zu trinken hat eine lange Geschichte. Spätestens seit dem Zeitalter der mondänen Kurorte im 19. Jahrhundert gilt es als ein Getränk, das Prestige mit Gesundheit und einem speziellen Eigengeschmack verbindet. Diese Kombination machte es in den Augen der Konsumenten zu etwas Besonderem, für das sie bis heute bereit sind, einen um das Vielfache höheren Preis zu bezahlen als für Leitungswasser. Doch das erklärt noch lange nicht, wie aus dem exklusiven Medikament das allgegenwärtige Massenkonsumgut wurde, das wir heute kennen und von dem jeder Deutsche im Jahr 2016 im Durchschnitt 148 Liter trank.
Dr. Michael Zeheter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier.

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