Über uns
Prof. Dr. Alfred Nordmann
lehrt seit 2002 Wissenschaftsphilosophie und -geschichte an der TU Darmstadt, seit 2008 ist er zudem Visiting Centenary Professor an der University of South Carolina. Sein historisches Interesse gilt der Entstehung neuer Disziplinen mit ihren spezifischen Wissens- und Objektivitätsbegriffen. Sein erkenntniskritisches Interesse bezieht sich auf die Traditionslinie, die von Immanuel Kant über Heinrich Hertz zu Ludwig Wittgenstein und heutigen Analysen wissenschaftlicher Modelle, Bildgebungsverfahren und Simulation führt.
Alfred Nordmann hat als Dramaturg an verschiedenen Theatern gearbeitet. Er ist Vorsitzender der Lichtenberg Gesellschaft.
Seit 2000 befasst sich Alfred Nordmann mit den Nanowissenschaften und konvergierenden Schlüsseltechnologien. Mit Davis Baird initiierte er die erste durch die National Science Foundation der Regierung der USA geförderte Arbeitsgruppe zu philosophischen und gesellschaftlichen Dimensionen der Nanotechnologie. Er war Berichterstatter der EU Expertengruppe Converging Technologies – Shaping the Future of European Societies (2004).
Seine Forschungsergebnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet stellte er in Stuttgart vor. Als Fellow der Alcatel-Lucent-Stiftung für Kommunikationsforschung bat er einen Vorlesungszyklus unter dem Thema „Die Gegenwart einer Zukunftstechnologie. Eine Expedition in die Nanowelten von Liliput und Laputa“ an.
Darüber hinaus sprach er am 2. Juli 2009 in der Stadtbücherei Stuttgart über "Wissenschaft und Aufklärung – das Ende einer glücklichen Beziehung".


