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Dr. Joseph Cohen
Joseph Cohen wurde 1971 in Montreal (Kanada) geboren. Er studierte
zunächst an der York University in Toronto, dann an der Université de
Paris I (Panthéon-Sorbonne) bei dem berühmten französischen
Hegel-Forscher Bernard Bourgeois. Weitere Forschungsaufenthalte führten
ihn an die Universität Heidelberg, wo er bei Hans Georg Gadamer
studierte. Bei Jacques Derrida an der École des Hautes Études en
Sciences Sociales schrieb er seine D.E.A.-Abschlussarbeit über Entre le
relève et l’irrelevable... Hegel et Lévinas (Zwischen Aufhebung und dem
Unaufhebbarem – Hegel und Levinas). 2002 wurde Joseph Cohen von Jacques
Derrida und Robert Legros mit seiner Arbeit über Altérité et rélévation
– le sacrifice de Hegel promoviert. Sie wird in diesem Herbst bei
Galilée erscheinen.
Joseph Cohen organisierte zahlreiche Forschungskolloquien und
unterrichtete an Universitäten in Kanada und an Grandes Écoles in
Frankreich, u.a. an der École Normale Supérieure. An der Université de
Strasbourg II (Marc Bloch) gründete er 2004 die Forschungsgruppe
Herméneutique, Phénoménologie et Déconstruction. Seit 2004 ist Joseph
Cohen Programmdirektor am Collège International de Philosophie in Paris.
Seine Studien und sein Arbeitsinteresse gelten dem Deutschen
Idealismus, der Phänomenologie und dem Dekonstruktivismus. Die Frage
nach dem Verhältnis von Philosophie und Religion sowie die Rolle des
Judentums im und für den Deutschen Idealismus stehen im Zentrum seiner
philosophischen Arbeit.
Dr. Joseph Cohen ist Gastprofessor der DVA-Stiftung und im Sommersemester 2005 führte er mehrere Veranstaltungen zum Thema Französische Philosophie der Gegenwart.


