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Les idées de la République – La République des idées

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Im Frühjahr 2017 steht Frankreich aufgrund der Präsidentschaftswahlen im Fokus der Aufmerksamkeit. Aus diesem Anlass werden wir nicht nur die aktuellen politischen Entwicklungen in Frankreich thematisieren, sondern auch der Frage nachgehen, welche Erfahrungen, Einsichten und Visionen aus Frankreich für die Fortentwicklung der politischen Kultur in Deutschland fruchtbar gemacht werden können. Ganz offenbar steht die politische Kultur in beiden Ländern in Zeiten von Terrorismus, Populismus und neuem Nationalismus vor analogen Herausforderungen. Konvergieren oder divergieren vor diesem Hintergrund die Versuche, angemessene politische Antworten zu finden? Vor allem die Idee der Republik hat in Deutschland in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt aufgrund einer Krise des Liberalismus, neues Interesse geweckt. Sie fußt auf der Idee des citoyen, des engagierten Bürgers und der engagierten Bürgerin. Politik wird hier nicht nur als notwendiges Übel, sondern als eine res publica verstanden, für die alle Sorge tragen müssen. Aber wie erfolgreich und überzeugend ist der Republikanismus heute? Was können Deutsche und Franzosen voneinander lernen?

Mo, 17. Juli 2017 18:00

Winfried Kretschmann MdL, Manuel Valls: Es lebe die Republik! Ein deutsch-französischer Dialog über die 'res publica'

Universität Stuttgart, Tiefenhörsaal 17.01, Keplerstr. 17

Vive la République!, schallt es am 14. Juli in Frankreich. Aber was genau ist damit gemeint? Während in Frankreich unter Republikanismus ein ganzes Wertesystem verstanden wird, benutzt man den Begriff in Deutschland meist nur als Kennzeichnung eines Regierungssystems. Aber auch hierzulande wird über eine Wiederentdeckung der res publica – die beispielsweise Hannah Arendt auf prägende Weise forderte – diskutiert. Kurz nach dem französischen Nationalfeiertag bietet sich die Gelegenheit, in einem deutsch-französischen Spitzengespräch über die Vorstellungen vom gelingenden politischen Gemeinwesen nachzudenken. Denn gerade in Zeiten der sozialen Verunsicherung, der Individualisierung von Lebensentwürfen und der Verrohung des politischen Diskurses lohnt eine Debatte darüber, wie wir als Franzosen und Deutsche gemeinsamen Herausforderungen begegnen, wie wir das Gemeinwohl fördern und was wir dabei voneinander lernen können.

Podiumsgespräch auf Deutsch und Französisch mit Übersetzung.

Moderation: André Bächtiger 

Anmeldung erforderlich: ANMELDUNG zur Veranstaltung HIER >> 

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Frankreich-Schwerpunkts des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart. 

Die Veranstaltung wird von der Robert Bosch Stiftung mit Mitteln der DVA-Stiftung gefördert.

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