Veranstaltungen


Mi, 22. April 2015 20:00

Michael Hagner im Gespräch mit Joachim Kalka

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4 (Bosch-Areal)

sw_Hagner_Michael © Wallstein VerlagDas IZKT der Universität Stuttgart, das Literaturhaus Stuttgart und die Akademie für gesprochenes Wort begründen eine neue Reihe: „Wissenschaftsfragen“. 
Trügerisch einfache Fragen stellen sich angesichts rasant wandelnder Rahmenbedingungen für Produktion, Zirkulation und Legitimation von (wissenschaftlichem) Wissen neu: Was wollen die Wissenschaften? Was soll diese Wissenschaft?  
Die neue Reihe lädt herausragende Repräsentanten verschiedener Wissenschaftskulturen zum Gespräch und zur Diskussion mit dem Publikum ein, um am Beispiel ihres Fachs, ihrer Forschungen und ihres Erkenntnisinteresses nach dem Ort, der Funktion und der Verantwortung von Wissenschaft in der Gegenwart zu fragen. 

Moderiert werden die Gespräche von dem Autor und Kritiker Joachim Kalka, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, jüngst mit dem Johann Friedrich Cotta-Literatur- und Übersetzungspreis der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet.  

Zum Auftakt am 22. April ist Prof. Dr. Michael Hagner, ETH Zürich, zu Gast, ein bedeutender Vertreter der Wissenschaftsforschung und Wissenschaftsgeschichte. Hagner ist mit einer  Trilogie zur modernen Hirnforschung weltweit bekannt geworden („Homo cerebralis. Der Wandel vom Seelenorgan zum Gehirn“, „Geniale Gehirne. Zur Geschichte der Elitegehirnforschung“, „Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung)“. Zudem hat er wichtige Studien zur Medizin- und Psychiatriegeschichte, zur Körperlichkeit und Kybernetik sowie zur Sache des Buches vorgelegt. Für seine Arbeiten wurde er u.a. mit dem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa und dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung geehrt.

Eintritt: € 9,-/7,-/4,50,- für Studierende Eintritt frei


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